Hüftendoprothetik
Implantiert werden langjährig bewährte, klinisch kontrollierte und kontinuierlich weiterentwickelte Hüftimplantate von namhaften Herstellern aus hochwertigsten Materialien. Bevorzugt wird die zementfreie, biologische Verankerung der Titan-Implantate durch eine direkte knöcherne Einheilung, die sogenannte Osteointegration.
Abb.: Zementfreier CLS-Schaft, verschiedene Schenkelhalswinkel je nach
anatomischer Situation
Abb.: Zementfreie Hüftpfanne aus Titan mit einer porösen
Titanplasmaspraybeschichtung zur optimalen knöchernen
Einheilung, Oberflächenausschnitt
Abb.: Mikroskopisches Bild der Osteointegration, des knöchernen Einwachsens einer Titanplasmaspray-Oberfläche. Direktes An- und Einwachsen des grün gefärbten Knochens in die poröse Oberfläche der Hüftpfanne.
Abb.: Schnittbild der Hüftpfanne mit modularem Keramikeinsatz
Fallbeispiele:
Abb.: Röntgenbild einer beidseitigen Hüftprothese des vorgestellten Typs
Abb.: Beidseitige zementfreie Hüftprothesen bei schwerer Dysplasiecoxarthrose links.
Verwendung eines speziellen zementfreien Schafttyps mit freier Rotationseinstellung.
Als Gleitpaarung zwischen künstlichem Hüftkopf und Pfanneinsatz wird die abriebärmste Kombination Keramik gegen Keramik bevorzugt. Die in minimalen Mengen entstehenden Abriebpartikel dieser Keramik-Keramik-Gleitpaarung sind bioinert, d. h. sie induzieren keine Allergien und keine Schwermetallbelastung des Patienten, wie das bei der Metall-Metall-Gleitpaarung der Fall ist. Auch Knochenauflösungsprozesse am Pfannenlager und am hüftnahen Oberschenkelknochen, die durch Polyäthylenabrieb der Gleitpaarung Metall-Polyäthylen langfristig ausgelöst werden, treten bei Keramik-Keramik-Laufflächen nicht auf.
Spontane Lockerungen solcher knöchern eingeheilter Prothesen sind äußerst unwahrscheinlich. Eine Lebensdauer von deutlich über 15-20 Jahren kann erwartet werden.
Die Operation wird in einer minimiert-invasiven, muskelschonenden OP-Technik durchgeführt. Dabei wird der Hautschnitt möglichst klein gewählt, ohne jedoch die Kontrolle über die Positionierung von Hüftschaft und Hüftpfanne zu kompromitieren. Diese OP-Technik ermöglicht in Verbindung mit einer intensiven krankengymnastischen Nachbehandlung eine rasche Rehabilitation des Patienten.
Die langjährige operative Erfahrung mit anatomisch schwierigen Situationen und vorausgegangenen Operationen ist Voraussetzung für eine geringe, operationstechnische Komplikationsrate.
